PROGROCK RECORDS Gelungenes Wortspiel und dazu keine leichte Kost... ALCOHOLOCAUST INVISIGOTH INVISIGOTH
Erstmal ein Kompliment für das Wortspiel im Titel. Ein Album „Alcoholocaust“ zu nennen, hat schon eine gewisse Klasse. Auch das Booklet ist künstlerisch gestaltet und legt Wert auf optische Raffinessen und Details. Da scheint es Jemandem nicht alleine auf die Botschaft in der Musik anzukommen.
INVISIGOTH heißt diese 2-Mann-Band. Dabei gibt es offenbar eine klare Aufteilung zwischen dem Gesang, den Viggo Domino übernimmt und den Instrumenten (Gitarre, Bass, Keyboards und Schlagzeug), die vom kahlköpfigen Cage bedient werden.
So hat man anno 2006 dieses Album aufgenommen, was nun im Mai 2007 zum Release ansteht. Auf dem Silberling finden sich 9 Songs, die nur schwer einer durchgängigen und eindeutigen Stilrichtung zuzuordnen sind. Verspielte Keyboardpassagen und teilweise geradezu klassische Gitarrenarrangements wechseln sich mit schweren und donnernden Drums ab.
Heavy Gitarren-Riffing. Harmonische chorale Gesänge. Vielseitigkeit und Abwechslungsreichtum kann man INVISIGOTH wirklich bescheinigen. Die Vorliebe für esoterische Philosophie hat die beiden Protagonisten zusammengeführt und dieses Interesse ist immer wieder auch herauszuhören. Atmosphärisch dichte Kompositionen und faszinierend andersartige Melodien – dafür steht die Musik auf diesem Album.
Die doch recht unterschiedlichen Nuancen der Stimme von Viggo Domino, die vielschichtigen Instrumentalarrangements – das ist schon mit viel Hingabe gestaltete Musik. Nicht Jedermanns Sache und auch sicherlich keine leichte Kost, aber eine gewisse Herausforderung für den Hörer.
www.myspace.com/invisigothmusic
www.progrockrecords.com
(Amir Djawadi)
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