Wenn eine Prog-Institution beginnt..... ...die Grenzen zu überschreiten Paramount Sieges Even Wenn ich so an alte Veröffentlichungen der Progsters von Sieges Even denke, hab ich irgendwie immer nen Rechenschieber vorm geistigen Auge. Das soll jetzt beileibe keine Kritik sein, aber mir waren die Jungs damals einfach n bisschen zu abgedreht.
Leider ist, so kann ich aus heutiger Sicht sagen, das 2005er Album „The art of navigating by the stars“ an mir vorbei gegangen, aber nun haben mich die Jungs mit „Paramount“ überzeugt.
Zwar haben wir hier keine der wilden Frickelorgien, aber wir haben Songs die Stimmungen und Emotionen rüberbringen, Klangwelten in die man eintauchen kann. In der Ballade „Eyes wide open“ hat man sogar gänzlich auf progressive Songstrukturen verzichtet was laut Gitarrist Markus Steffen auch nicht zuletzt mit dem Einstieg von Sänger Arno Menses zu tun hat. Wisst ihr was Leute ? Das ist mir so was von egal ! Der Song lief direkt 3 Mal hintereinander in meinem CD Player und es lief mir ne Gänsehaut über den Rücken....
Wenn die Jungs solche Granaten rausballern, von mir aus, sollen sie das progressive Element doch weglassen !
Eins sei gesagt, für Frickelfanatiker ist die CD nun wirklich nix, denn Sieges Even haben ihre spielerische Klasse halt diesmal mehr der Songdienlichkeit untergeordnet, viele kleine Finessen, kleine Licks die das Können erahnen lassen. Reicht doch ! Wir wissen was die Jungs können, mir müssen sie nix mehr beweisen. Umso mehr freut es mich so ein Album von solchen Klassemusikern hören zu dürfen, Atmosphäre pur vergleichbar vielleicht mit „Parrallels“ von Fates Warning und alleine dieser Vergleich aus meiner Richtung kann es erahnen lassen....
Richtöööch, es gibt die Höchstnote von 10 Punkten nicht zuletzt auch für den Mut der Jungs neue Wege zu beschreiten und diese „Schritte“ dermaßen geil klingen zu lassen. Meinen Respekt !
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