Abwechslungsreich, interessant, gut !! Da wächst doch mal wieder etwas zusammen worauf man in Zukunft wirklich noch sehr gespannt sein kann. Elivagar haben bei SMP nun ihr Debut-Album auf den Markt geschmissen und das trägt den Titel „Heirs Of The Ancient Tales“. Sehr treffend gewählt denn genauso klingt das Werk. Heirs Of The Ancient Tales Elivagar Nach einem folkigen und ruhigen Intro geht es los auf die Reise durch die Vergangenheit. Dabei bedient man sich größtenteils treibendem Riffing. Dazu kommt dann eine Tin-Whistle die ein ständiger Begleiter in den Songs ist und somit eine feste Rolle in der Musik übernimmt. Elivagar fügen ihrem Sound allerhand Elemente bei. Cleaner und sauberer Gesang lockert immer mal wieder den grunzenden Hauptgesang auf. Akkustische Parts finden hier ebenso beachtung wie das ein oder andere schwarzmetallische Riff ohne allerdings dabei die Melodie zu verlieren. Es handelt sich hier also um ein sehr abwechslungsreiches Album. Man ist ständig darauf gespannt was als nächstes kommen könnte. Desweiteren haben es Elivagar geschafft einige richtig gute Songs auf den Silberling zu packen. Da haben wir zum Beispiel „Schlacht und Ehre“. Eine Nummer die hängen bleibt weil sie durch interessante Gesangsmelodien und harten Grundsound überzeugt. Dabei ist, wie schon erwähnt, immer wieder mal die Flöte mit kurzen, melodischen Einwürfen zu hören.
Auch das nachfolgende Stück „Fone Demo Anneginne..“ weiss durch eine traurige aber schöne Hauptmelodie direkt zu gefallen. Elivagar haben es geschafft jedem Song eine eigene Note zu verleihen. Desweiteren sind die Songs „Nightwandering“ und „Darkland“ sehr zu empfehlen. Letzterer ist eher ein ruhigeres Stück welches aber durchdacht und stark daher kommt. Teilweise möchte man sich einfach nur treiben lassen beim Genuss der Scheibe. Den Abschluss bildet dann mit „Wan“ ein sehr interessanter Song der nochmals beweist dass Elivagar eine sehr wandelbare Truppe ist. Ich muss echt sagen dass wir es hier mit guter Musik zu tun haben.
Das einzige Manko ist der schlechte Schlagzeugsound. Die Basedrumm klingt nicht nach einer und macht eigentlich immer nur „Patsch“. Dadurch geht imens viel Druck verloren. Auch die Snare klingt wie eine schlechte aus dem PC. Also daran muss dringend gearbeitet werden. Ansonsten aber Daumen hoch.
Bin mal gespannt was Elivagar in Zukunft noch so auf die Beine stellen, und vor allen Dingen wie das Zeug live rüberkommt.
8 Punkte
Kain
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