Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:
Section: Reviews 12562Autor: Metalhead
Datum: 28.09.2008
Bereich: Reviews

Starke Melodien an der Grenze zwischen Hardrock und Melodic Metal

Project Destiny

DIGNITY

DIGNITY wurden im Herbst 2006 von dem ehemaligen EDENBRIDGE-Drummer Roland Navratil und dem Keyboarder Frank Pitters gegründet. Gitarrist Martin Mayr und Bassist John Boy Bastard (hihi) komplettierten vorerst das Line-Up. Ein Jahr später wurde mit Jake E., der richtig Joacim Lundberg heißt und unter anderen Pseudonymen schon bei DREAM EVIL und INFINITY sang, der richtige Frontmann gefunden.
 
Das kann man durchaus wörtlich nehmen, denn Jake drückt mit seinem warmen, charismatischen Timbre den Songs auf dem Debutalbum "Project Destiny" einen sehr harmonischen Stempel auf.
Aufbauend auf knackigem Hardrock-Groove wird durch bombastische Keyboardparts und starke Lead-Melodien ein mitreißender symphonischer Touch geschaffen. Die Refrains werden mit catchy Chorälen oder mehrstimmigen Passagen veredelt und ein Großteil der Songs geht richtig flott ins Ohr.
Die Highlights finde ich den Titeltrack "Project Destiny" und "Icarus" mit dem Hammerrefrain des Werkes. Aber auch "Inner Demons" oder "Arrogance And Rapture" sind kaum schlechter und können auf ihre eigene Art bezaubern.
Neben acht Tracks auf einem richtig hohen Level, fällt nur das Chris-De-Burgh-Cover "Don´t Pay The Ferrymen" aus dem Rahmen, da es fast so poppig klingt wie das Original.
 
Alle Musiker liefern eine starke Leistung ab, wobei man Gesang und Keyboard meines Erachtens noch mal deutlich hervorheben muss. Die Produktion klingt im ersten Moment etwas dumpf, dies scheint aber gewollt und unterstützt auch den Groove.
 
DIGNITY liefern ein astreines Debut ab und wenn sie zukünftig so weitermachen, reihen sie sich locker in die vorderen Plätze des Genres ein.
8 von 10 Punkten.
 
 
Trackliste:
01. Project Destiny
02. Arrongance And Rapture
03. Cry In Despair
04. Dreams Never Die
05. Icarus
06. Inner Circle Sympathy
07. The Edge Of The Blade
08. Inner Demons
09. Don't Pay The Ferryman
 
Line-Up:
Jake E. - Gesang
Martin Mayr - Gitarre
Frank Pitters - Keybords
John Boy Bastard - Bass
Roland Navratil – Schlagzeug
 
 
Napalm Records – Release 29.08.08


.


^^^ BACK TO TOP ^^^
© 1998-2009 by www.Heavy-Metal.de