Section: Reviews 15065Autor: Metgod666
Datum: 19.06.2009
Bereich: Reviews
Thematik:Death Metal:.:Speed Metal:.:Thrash Metal:.






Cripper cripples your ears

Devil Reveals

Cripper

Yeah, immer mehr Bands schwimmen auf der Thrash Welle. Aber nur wenige schaffen es heutzutage noch frisch zu klingen.

Bei CRIPPER, aus Hannover, merkt man sofort das sich da ein Haufen (5 um genau zu sein) zusammengefunden hat, dem etwas dran liegt Thrash Metal auf einem h├Âheren Niveau zu zelebrieren.

Und genau das haben CRIPPER, in den wenigen Jahren seit der Bandgr├╝ndung, 2005, geschafft und sich dabei noch von Release zu Release gesteigert. Klang der Gesang von Britta beim letzten Album ┬äFreak Inside┬ô noch recht eint├Ânig (aber dennoch Geil und mit gro├čem wiederkennungswert), zeigt sie uns hier den ber├╝hmten ┬äFaq-Finger┬ô und der werten H├Ârerschaft was alles in ihr steckt, tiefe Growls, Screams und allerlei abgedrehtes Zeugs. Kaum zu glauben was f├╝r eine Energie r├╝berkommt.

Musikalisch k├Ânnen CRIPPER mittlerweile auf ein bew├Ąhrtes Rezept zur├╝ckgreifen um geile Songs zu schreiben die schon, nach den ersten 2 Sekunden, als CRIPPER zu erkennen sind. S├Ągende, moderne Riffs wechseln sich mit oldschoolig klingenden Melodieriffs ab. Am typisch thrashigen Drumming gibt es eh nichts auszusetzen. Sehr geil kommen hier die langsameren groovigeren Parts die von den Drums und dem Bass geh├Ârigen Druck bekommen.

Starten tut ┬äDevil Reveals┬ô mit einem geilen, Bock auf mehr machenden instrumental. Weitergeht's mit dem M├Ârderischen ┬äI┬ô, welches von meinem Pers├Ânlichen Fave ┬äLife is Deadly┬ô abgel├Âst wird. In diesem Song ist alles richtig gemacht worden, fette Riffs, geiles Drumming, abwechslungsreicher Gesang und ein Refrain der schon nach dem ersten h├Âren in den Geh├Ârg├Ąngen verweilt und den Nacken zum sch├╝tteln antreibt. Danach kommt das etwas langweilig startende, sich dann aber zu einem Nackenbrecher allererster G├╝te entwickelnde ┬äKids Killing Kids┬ô. ├ťber die n├Ąchsten Songs braucht man keine gro├čen Worte verlieren, die funktionieren, sind keine Durchh├Ąnger und sprechen f├╝r sich selbst. Richtig herausstechend ist dann der Titelsong ┬äDevil Reveals┬ô, langsame leicht an gezerrte Gitarren dudeln relativ nichtssagend vor sich hin. Aber das ist wohl nur Ablenkung um das nun folgende Riffgewitter noch Fetter klingen zu lassen. Und es funktioniert! So hat man sich grade mit was Ruhigem abgefunden, so bricht es los. Sehr groovig und eher im midtempo gehalten, es ist der b├Âseste Song der Platte. Sehr geil, ein absolut s├╝chtig machender Titel.

Das nun kommende „FAQU“ hat allein schon für den Titel einen Orden verdient. Geiles Wortspiel.
Das dann kommende ┬äMethods in madness┬ô wartet dann mit wenig Gesang, viel Melodie und kurzer L├Ąnge auf. Der Song an sich ist auch genial, wieder etwas schneller, bereitet er den H├Ârer schon mal auf das danach folgende highspeed Gewitter ┬äHysteria┬ô vor. Das Perfekte ende f├╝r eine Grandiose scheibe.

Mein Fazit: CRIPPER haben sich merklich weiter entwickelt und fast alle (in meinen Ohren) Schwachpunkte der letzten Scheiben ausgemerzt.

METi (9/10)

Fotos: J├Ârg M├╝ller



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