Ein Cover Album aus New Mexico! Viel Spikes und Leather, dazu eine Schüppe Spirit und jede Menge Thrash! Christen Thrasher huldigen Ihren Helden. Jedoch hat ein reines Cover Album immer seine Schattenseiten... Lex Metalis ULTIMATUM HORNS UP!
Herrlich! Wat ein knorkes Cover! Blutbesudelte Faust, Patronengurte in Nahaufnahme und fertig ist ein wunderbar Old schooliges Motiv, welches sofort klar macht das hier keine besemmelten "blinkin´Park" Kiddies mit glücklich werden!
Gut so! Die Thrasher "Ultimatum" covern hier 13 mal Ihre persönlichen Faves, mal herrlich reudig wie beim Opener Ton of Bricks von "Metal Church" (dem Song verpassen die Jungs ein knitterfreies Teutonen Thrash Korsett, sehr zackig!, d.Verf.), oder eher unspektakulär Creeping death/"Metallica".
Zu jeder Zeit lebt die Scheibe aber von authentischem Spirit, echter Hingabe zu unserer geliebten Mucke und einem genialen, rohen und direkten Sound! Sänger Scott Waters muss der Schwippschwager oder ein DNA Strang von Paul Baloff (Exodus, RIP!, d.Verf.) sein denn sein Organ kommt dem göttlichen Paul bedrohlich gut nahe!
Weitere Anspieltipps sind Iron fist von "Motörhead", Metal Health von "Quit Riot", oder Denim & Leather von "Saxon". Absolut überflüssig sind Wrathchild von "Maiden", denn den Song kann ich selbst von den Briten nicht mehr hören! Gääääähhhhnn....Total daneben sind Steeler "Judas Priest" (Au Backe!, d.Verf.) und Powersurge von "Overkill".
Geheimtipp: Can´t get out von "Vengeance screaming".
Der Metalhead ab 30 wird hier jeden Song kennen, jüngere Semester bestimmt über die Hälfte der hier vertretenen Gassenhauer. Als Party CD sicherlich brauchbar!
6 Points. Erschienen über Retroactive Records.
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