Der Andy bringt´s!? Das ist hier die Frage....Jedenfalls bringt Er eine Scheibe an den Start die wenig Metal Affinität aufweisst... ...und das auch soll! Klarer Alleingang, unklare Kurswechsel und irgendein Mädel scheint den Hr. Brings in letzter Zeit wohl mächtig an´s Bein gemacht zu haben...... Rock`n`Roll ANDY BRINGS Horns up!
Andy Brings ist ein ganz bunter Hund im Rock Zirkus, kann ein Engagement bei "Sodom" und seine Band "The Traceelords" als Highlights in seine Vita schreiben.
Nun hat der Mülheimer angeblich seinen musikalischen Findungstrip beendet und ist beim "Rock´n´Roll" wieder angekommen. Dies aber nur partiell, denn die aktuelle Scheibe switcht immer wieder zwischen Pop und Rock; kann mit "Schlaflos" und "ingrid Steeger" direkt am Anfang aber durch die Frische und die smarten deutschen Texte überzeugen!
Danach verliert der gute Andy sich leider im Beziehungssumpf, wettert gegen manisch eifersüchtige Schicksen, suhlt sich in Selbstmitleid und probt den Aufstand gegen die männerverschlingende Welt da draussen...Ach was hat Er Sorgen!
Viele Songs wurden von wechselnden Leuten produziert, so das ein roter Faden erst gar nicht gefunden werden kann. Ausserdem erweisst es sich als Bremsklotz gegen Ende des ersten Drittels des Albums gleich mehrere ruhige Stücke nacheinander zu platzieren.
Das bremmst den Rest komplett aus , auch wenn dann öfters nochmal die Gitarre den Ton angibt. Das Andy hier fast alles selbst übernommen hat, ist am Ende des Tages vielleicht auch nicht glücklich. Denn die Nummern mit Drum Computer und eher schlappen Gitarrensound erinnern dann sogar an eine Schmalzfreie Version der "Münchner Freiheit"! Sorry, aber da geht der Pop Appeal Ansatz total in´s Beinkleid!
15 Songs sind definitv way too much! Für Metaller ist Andy Brings definitv nicht mehr relevant und auch wenn sich hier ein bestimmt ambitionierter Musiker in seinen Augen künstlerisch wertvoll verausgabt hat, lässt es mich doch eher gleichgültig zurück....
3 Points.Erscheint am 26.02. via Omium Records
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