Section: Reviews 17899Autor: Diggi
Datum: 15.02.2011
Bereich: Reviews

Bunter Haufen aus M√ľnchen greift die New Rock Landschaft an...

Black Carousel

ALEV

SALVE!

Mit "bekannten Gr√∂√üen" sind z.B. "Die Happy" genannt, die viel mit "Alev" gemeinsam haben. Auch Alev zelebrieren modernen Rock mit Pop Appeal, haben eine h√ľbsche Chanteuse und kokettieren je nach Songdienlichkeit mit schmachtender Zerbrechlichkeit und bissigen Riffs.

 Die Musiker(innen) von "Alev" haben franz√∂sische, italienische und t√ľrkische Hintergr√ľnde, dies ist den wie bereits erw√§hnt modernen Rock Nummern nicht anzumerken. Die zur Zeit in allen Innungen popul√§ren Folkloristischen Ausfl√ľge finden hier nicht statt. Daf√ľr gibt es mit "Overloaded", "On and On" (Hit!, d.Verf.) und "Eyes wide open" direkt zu Beginn lasziv l√§ssig einen in die Eier!

Das Organ von S√§ngerin Alex hat Stil, kann wie gesagt s√§useln aber auch austeilen, ohne zu keifen oder gegen die Instrumentalisten ank√§mpfen zu m√ľssen. Interessant ist auch das subtil betitelte "Zwischenst√ľck", welches stilistisch leicht aus dem Rahmen f√§llt. DIe Mitte des Albums zitiert dann zu offensichtlich die St√§rken des ersten Drittels von "Black Carousel".

"Except" und "Tonight it¬īs gonna be different" bieten dann aber nochmal 16:9 Gef√ľhlswelten, erz√§hlt in intelligenten Riffs und manchmal etwas leidenden Vocals.

Das unterscheidet grunds√§tzlich "Alev" von allen anderen √§hnlich gelagerten Bands in Deutschland: Alle Songs umweht eine allgegenw√§rtige Melancholie, wirklich "Sonne aus dem Arsch" Songs findet man auf dem Album nicht, das ist wahrscheinlich auch gut so!

"Black Carousel" wurde komplett Live eingespielt und besitzt einen angenehmen Sound, w√ľrd es nicht die "Delle" in der Mitte des Albums geben, w√§re sicherlich noch ein Z√§hler mehr drin gewesen!

7Points.  Das Album erscheint √ľber Rocking Ape Records am 11.03.2011 



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