Section: Reviews 18621Autor: Sista S.
Datum: 14.05.2011
Bereich: Reviews

EIGENPRODUKTION

RIVERS OF HEART

MOONCRY


51:22



Die Band kommt aus dem Schwabenländle und existiert seit 2006. Man konzentriert sich auf Melodic bis Power-Metal, eingebettet in ein düsteres und melancholisches Klang-Gerüst. Trotz aller Melodien ist man genötigt sich die Musik der Jungs öfters durch die Boxen zu blasten, denn aufgrund tief schürfender Pathos geladener Elemente, ist „Rivers Of Heart“ kein Produkt zum Easy-Listening. Dafür sind die Strukturen von Tracks wie „Suffer My Pain“ und „Among The Fallen Leaves“, zu komplex. Selbst die balladeskeren Einsätze, derer es nicht wenig gibt, verlangen ein gewisse Aufmerksamkeit. Die Musik von Mooncry ist vergleichbar mit den Düster-Boys von Voodoma aus Düsseldorf mit kleinen Spitzen von Crematory. In ihrer leicht Gothik markierten Welt ist ein Schleier von Aggressionen auffälliger den Songs die nötige Würze kredenzt. Atmosphäre gelingt schon fast über den Gesang allein. Fronter Sali Hasans versteht es perfekt zwischen den Emotionen und Stimmlagen zu wandern und bekommt recht gute Schützenhilfe von Gast-Sängerin Juliane Lenhart. Keyboards sind die zweite Variante, die mit ihren dezenten Teppichen den Sound der Band bereichert. Mit den Opener „Seconds In Time“ gibt man gibt man zwar ein flottes Tempo vor, das mit „Memories Drowning“ gehalten werden kann aber Mooncry sind in beiden Hälften zu Hause. Ob Power-Track oder nachdenkliche Ballade, Produzent Rolf Munkes (Tony Martin) hat alles aus den Rockern rausgeholt. Und ein geiles Cover hat die Band auch. Sollte wohl bald zum Deal führen, oder? Bei Interesse schaut mal unter: www.mooncry.de rein.



7,5/10

Steve Burdelak

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