Section: Reviews 19506Autor: Diggi
Datum: 19.09.2011
Bereich: Reviews

Fans play Thrash....

Duality of things

FANTHRASH

HORNS UP! .....da wären zum Einem Songs wie "Under the open sky" die mit einem starken Slayer Tribute Wasserzeichen daher kommen (Man höre den Einstieg, mehr 90er Jahre Totschläger geht nicht! d.Verf.), oder "Domino" der im schnittigen Overkill Galopp daher kommt. Aber genau das wollen die Polen ja nicht sein, eine Kopie alter Helden, so wird jedenfalls im Beipackzettel darauf hingewiesen. Seit 1986 tummeln sich die Metaller in der polnischen Szene, dafür meine Anerkennung, denn der polnische Extrem Metal Sektor ist einer der ursprünglichsten, aber auch zwiespältigsten in Europa. Egal, "FANTHRASH" wollen eigene Duftmarken im Thrash Metal hinterlassen, das gelingt nur partiell. Zu Anfang erinnerte mich der gepresste Gesang sogar an die Avantgardisten Gojira aus Frankreich - nur das FANTHRASH - und das meine ich keinesfalls despektierlich in eher grobmotorischen Gefilden zu Hause sind. Das kann Laune machen, leider startet das Album mit "Allocation of the soul" und "Aggressor" sehr beliebig und launisch. Erst der Titeltrack weckt eine wenig die Geister, kommt der doch variabler und mit mehr Tiefe daher, leider bleibt der zwar aggressive, aber auf Dauer monotone Gesang der Selbe. "Toxic Mind" und "Rita from the hills" (Häh???) bilden einen fast versöhnlichen Abschluss, trauen sich die gestandenen Banger hier doch ein wenig mehr Vielfalt zu! Ärgerlich ist zu dem das fast vollständige "wegmischen" der Snare, diese wird von der überreifen Kickdrum einfach verschluckt! Eine Band die sich viel mehr nach Ihrem Bandnamen anhört, als es wohl geplant war! 5 Points.Erschienen über Rising Records.

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