Section: Reviews 31516Autor: Gersi
Datum: 24.02.2016
Bereich: Reviews

Technischer Death Metal

Ab Initio

ONIRIK

Mit "Ab Initio" legen die 4 Mailänder, nach einem Demo und einer Split, ihr Debüt vor. Man bekommt es hier mit Death Metal der amerikanischen Art zu tun, bei dem MORBID ANGEL und SUFFOCATION mit Sicherheit als Inspirationsquelle Pate standen. Ordentlich Double-Bass und Blasts mit sägenden Gitarren! Jedoch werden hier noch Keyboards integriert, was dem Ganzen eine gewisse Atmosphäre verleiht.Jedoch nie so vordergründig und nervig wie bei FLESHGOD APOCALYPSE. Es geht hier technisch und brutal zur Sache, was aber nie in Frickelei ausartet, so dass man nach dem Hören Knoten in den Gehirnwindungen hat. Das Teil zündet schon nach erstmaligem Hören. Man geht hier eingängiger zur Sache, als zum Beispiel die Landsmänner von HOUR OF PENANCE, obwohl man, vom spieltechnischen Level her, in der gleichen Liga spielt. Diese Album ist vom Opener "Panopticon" bis zum letzten Song "Rendezvous with Rama" durchgehend ein technisch versiertes Schmankerl! Und nach knapp 40 Minuten ist Schluss. Wobei man hier den Song "Onirik" hervorheben muss! KILLER!!!

Fazit: Ein brutales und klassisches Ami-Death-Teil mit einer unheilvollen Atmosphäre zum Niederknien! Wer mit neueren MORBID ANGEL nichts mehr anfangen kann, dem wird hier eine Alternative geboten.

Anspieltipp: "Panopticon", "In umbra pugnabimus" und "Onirik" (!!!)

9 Punkte, Erscheint am 25.03.2016 über The Spew Records

GERSI 

 



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