Section: Reviews 35968Autor: Diggi
Datum: 18.04.2017
Bereich: Reviews

Koblenz Kult going on and on on.....

Manifestation

MIDNIGHT RIDER

HORNELLA!

Nun endlich präsentieren Blumi und Cliff ( Metal Inquisitor, Metalucifer) nach der EP aus 2008 das Langstrecken Debüt. Zunächst muss man sich von den latent überdrehten Metalucifer und von den NWOBHM/Teutonen Stahl Göttern Metal Inquisitor ein wenig gedanklich lösen, denn MIDNIGHT RIDER setzen musikalisch eher in den auslaufenden 70er bzw ganz frühen 80er Jahren an. Daraus resultierend musst auch ich erstmal mit der sehr reduzierten, aber charmanten Produktion "Platz nehmen" und 'When I Spew My Hate' (herrlich gesellschaftskritischer Text,meine Herren! d.Verf.) und das leicht käsige 'Tears Of Your Temptation' vorüber ziehen lassen. Hier gereicht es mir nicht zum Vorteil, das ich nun nicht zu den Hardcore Judas Priest Fans zähle, denn Sänger Wayne (Ex-British Steel, anyone? d.Verf.) tönt von der Intonation her sehr nach einem sehr jungen Rob Halford, ohne die "High-Pitched" Momente, wohl gemerkt. Natürlich habe ich Priest Scheiben im Schrank und erkenne auch die monumentale Revelanz der Musiker an, aber irgendwie war ich immer eher Team Maiden, bzw. Saxon oder Venom...

Egal, denn mit 'The Execution' geht es knödelig mit einem Bass Intro los, ehe der Song zu einem absoluten Proto Metal Juwel morpht. Genial, sogar ein "Sentinel" wird prominent vom Gesang an des Rezensenten Gehörs getragen... OK, Leute, jetzt habt Ihr mich! Geiles, verschlepptes Midtempo, einfache Chords, passt! In der Mitte schöne Twnin Gitarren... Jau. 'Creature Of The Night' rockt auch behaglich aber bestimmend drauf los, 'In My Void' geht dann eher in die Hard Rock Richtung, genau wie 'Heroes And Speedreaks'. Insgesamt gesehen ist "Manifestation" definitiv auch was für Rocks Leser, denn Cliff und Blumi lassen es auch mit 'Change Your Life' zeimlich lässig angehen. Wer also eine herrlich knarzende Mersus (Underworld Studio) Produktion in der Schnittmenge Heavy Rock und Proto Metal sucht, der ist mit "Manifestation" bestens bedient. Das Album klingt nach vertontem Herzblut. Somit hat die Moselfranken Gang nun auch eine erstklassige Classic Heavy Rock Gang in ihren Reihen. Die Scheibe verlangt trotz des "Themas" diverse Durchläufe (wie jede Scheibe!) denn im Erstkontakt wirkt das Material erst spröde, kommt dann aber richtig gut aus dem Kreuz! Ich Gratuliere aus dem Ruhrpott und kann dieses Debüt jedem Judas Priest Fan der Frühwerke oder Thin Lizzy und NWOBHM Fan empfehlen. Wie heißt es so schön im Stück ' I Wanna Be A Prowler'? ".......They don´t even know what it is all about....I´m a Metalhead..."

Weitermachen! 7 Points. Erscheint am 21.04.2017 via Massacre Records .



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