Section: Reviews 36649Autor: Diggi
Datum: 29.06.2017
Bereich: Reviews

There you go, Ex-Metal Core......

Ex Nihilo

YOUR CHANCE TO DIE

HORNELLA!

Die Zeiten für Extremen Death Metal, für modernen Tech-Death und wilde Progressive Death Metal Trips sind gut. YOUR CHANCE TO DIE aus South Carolina wollen da jetzt mitmischen und "Ex Nihilo" stellt da absolut kein Hinderniss dar. Wären vor 10-15 Jahren gleich 2 Damen am Mikro eine mittelschwere Sensation, gleichbedeutend mit der Besiedelung des Mars, so liest sich das anno 2017 noch ganz nett... Tortzdem: Die Leistung von Missi und Som ist schwer beeindruckend. Die beiden Ladies grunz-göbeln in einer Liga mit Mallika Sundaramurthy von Abnormality oder Edda Tegeder von Angist aus Island (unbedingt anhören und kaufen! d.Verf.).

YOUR CHANCE TO DIE haben eine Metal Core Vergangenheit, upps....liest sich wie "....Hast Du gehört....der war im Knast...." Nun, fakt ist das man das hin und wieder, gerade zu Anfang des Albums während 'End Of Siege' oder 'Feeders' doch noch mal beim Groove Songwriting (Slam) und leider bei für mich unerträglichen Pig Squeals bemerkt... Trotzdem wird bereits hier klar, das die Band sich durch eine enorm hohe Musikalität auszeichnet. Was fehlt sind A-ha Momente, die folgen dann bei den folgenden 'Skinwalker', 'Shapeshifters' und 'Shadow And Flames'. Rasender Blast Beat, schwindelerregende Skalen Rally auf den Griffbrettern, aber auch immer abgefahrene Zwischenstopps, die von der Art her an die genialen Fallujah erinnern, ohne allerdings deren bewustseinserweiternde Klasse zu erreichen.

Natürlich verlangt so ein Instrumenten Overkill nach einer zeitgemäßen Produktion, was mir bei anderen Metal Genre immer mehr auf die Klötze geht, macht bei den ganz extremen Spielarten anno 2017 noch Sinn, wenn die Bands das dann auch Live umsetzen können. Bei YOUR CHANCE TO DIE ist es zur Zeit wohl noch eher so, das Sie mehr auf CD fesseln, denn für den Live Sieg fehlen noch die absoluten Genre Hits, wobei ' Omega' da schon das Zeug zu hat, was für eine geile Gitarrenarbeit, die kurz davor ist in absoluten Wahnsinn abzudriften. Da klappen die Kinnladen im Dutzend zu Boden!

'Ignite The Sky' entlässt den Hörer dann, völlig durchgenudelt, aber mit der Gewissheit, hier absoluten Lunatics zugehört zu haben. Ein paar Jota mehr Eigenständigkeit und diese Band mit ihrene 2 Damen kann demnächst regelmäßig Flüge nach Europa zwecks Tour buchen!

7 Points. Erschienen über EMP Label Group  



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