Section: Reviews 36803Autor: Diggi
Datum: 23.07.2017
Bereich: Reviews

Furztrocken...humorlos.....

Through The Walls Of Flesh

ENTRENCH

HORNELLA!

Mit dem famosen Vorgänger haben ENTRENCH ein großes Ausrufezeichen in der Untergrund Thrash Szene setzen können. Mit "Through The Walls Of Flesh" wird ihnen die Hightop Träger Meute zu Füßen liegen! Ich stehe jetzt auch mal wieder auf, denn 'Iron Coffin' ist ein ziemlicher Hassbrocken, der ohne Gnade in Uralt Dark Angel und Sadus DNA wühlt, dabei aber immer wieder das Tempo raus nimmt, um den Pit endgültig zu pulverisieren.

'The Coming Storm' und 'Dawn Of War' bringen es als Eröffnungsdoppel auf respektable 8 Minuten. ENTRENCH agieren zwar im High End Aggro Segment, sind aber keine konventionelle Hau Drauf Kapelle, dafür haben die Stücke viele Widerhaken, die sich erarbeitet gehören. Oft erinnert das an das Terrible Certainty Album, das verglichen zu den Frühwerken der Essener im Erstkontakt gar zerklüftet anmutete.'Dead End' bietet ganz zu Beginn sogar antikes Schuldiner Riffing, ehe die Norweger aufs Gas drücken, bis zum Strassenbelag....

Gitarrist und Sänger Fredrik hat ein dermaßen verrottetes Organ, das man seelig an....ja wieder Sadus denkt. 'The Warmonger Sacrament' beginnt wieder mit Nordamerikanischem Death Metal Riffing, allerdings anno 1985-1987! Trotzdem bleiben ENTRENCH eine zwar sehr extreme Thrash Metal Band, kippen aber nie ihn Hybrid Genre rüber, wie dem Death Thrash. Wobei gerade dieser Song einer der stärksten und unbarmherzigsten auf dem ganzen Album ist!

7 Songs sind nicht zu wenig, denkt dran,  auch Eure Helden von z.B. Destruction haben Genre Klassiker mit 7 Songs (Eternal Devastation) inklusive Instrumental abgeliefert. ENTRENCH wollen mit diesem Album nur die Notwendigkeit des Untergangs der Menschheit gebührend vertont haben. Jau, haben die Kollegen mehr als gut hinbekommen!

Im September geht es mit den wahnisnnigen Kumpels von Ripper aus Chile auf Tour! Hin!

Nur das Cover kann mit der Rasse und Klasse der Musik nicht mithalten, ganz schöner Schäbi Faktor, auch die Produktion erinnert eher an Vorproduktionen aus den späten 80er/frühen 90er Jahren...Drauf geschissen!

8 Points. Erschienen über I Hate Records.



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