Section: Reviews 36933Autor: Diggi
Datum: 03.08.2017
Bereich: Reviews

Herzlich willkommen in der europäischen Champions League!

Ascension Gate

DAWN OF DISEASE

HORNELLA!

Nun scheint ihnen mit "Ascension Gate" in allen Belangen ein Meisterstück geglückt zu sein! 'Mundus Inversus' bekomme ich jedenfalls nicht so schnell aus dem Festspeicher... Übrigens ein guter Song um die Band vorzustellen: Klassische Melodielehre der Göteborg Schule trifft auf alles zerschmetternden Blast trifft auf zermalmenden Panzerketten Groove. Darüber thront eine wunderbar satte, tiefe, gutturale Bölke!

DAWN OF DISEASE beamen Conaisseure der 90er Jahre in Sachen Metal Of Death in die Glücksseeligkeit, lassen aber auch Platz für die jungen Wilden unter den Fans, ohne hier irgendwie Sissi-Core bemühen zu müssen! Hört mal die Eröffnungssequenz von 'Perimortal'...so hat wahrer Melo Tod mal geklungen, bevor Er kommerziell verhunzt wurde. Der Abschluss 'The Growing Emptiness' weckt God Dethroned Begehrlichkeiten, aufgrund der treffsicheren, messerscharfen Riffs und der virtousen Herangehensweise. Trotzdem: Auch dieses Stück killt! Im Ganzen gesehen ist der Dosenöffner 'Akephalos' zwar mit seiner brachialen Rasanz ein echtes Ausrufezeichen, aber im Gegensatz zu den folgenden, sackstarken Death Metal Stücken fast schon zu konventionell. Das genau macht DAWN OF DISEASE aus: Die Fahne hoch haltend für den echten Sound, aber den Blick auch immer zu den Seiten gewandt. 'Ascension Gate' ist ein mächtiges Titelstück und beginnt im Wortsinn wie ein Trauermarsch, wa für ein dickes Brett, das knietief im death Doom beginnt. Ein absolutes Hochlicht stellt das knapp über 6 Minuten lange 'Fleshless Journey' dar, ein echtes Konzert-Schlachten-Epos!

DAWN OF DISEASE  überraschen mit einem absoluten Sommer Hochlicht in Sachen Death Metal und mischen die Konkurrenz nun locker von hinten auf!

9 Points. Fette Produktion übrigens! Wunderbares Cover! Erscheint am 11.08.2017 via Napalm Records.

 



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