Section: Reviews 37642Autor: Diggi
Datum: 05.10.2017
Bereich: Reviews

Visionär Andy Julia offeriert den neuen Status Quo des....

Apollo

SOROR DOLOROSA

HORNELLA!

Was waren die Alben "Blind Scenes" und "No More Heroes" doch für strahlende, junge Meisterwerke des klassischen Gothic Rock. Herzlich willkommen zum dritten und letzten Teil unserer kleinen Review Strecke zu dem Goth/Post/Wave Thema.

Der Franzose liefert mit "Apollo" über 60 Minuten sehr fordernde, dunkel-funkelnde Kunst. Doch der Sanftstart in Form des Titelstücks, oder 'Locksley Hall' und dem elegischen 'That Run' lassen auf den bekannten perkussiven Unterbau, den wabernden Bass und die The Mission vs Fields Of The Nephilim Gitarren warten, ganz zu schweigen von dem genialen Düster Rezitativ des Chefes. Nein, "Apollo" zeigt SOROR DOLOROSA mittlerweile als Wave Rock Band, sogar ganz alte Camouflage, Depeche Mode Verbeugungen in Richtung 1981-1984 sind zu verzeichnen. Das verifiziert die Musiker hinter der Band als Liebhaber dieser Epoche, vergrämt aber Hörer die jüngst die genialen Light Of The Morningstar entdeckt haben. 

'Everyway' zitiert sogar sehr offenkundig Principe Valiente. Das wir uns hier nicht falsch verstehen, das Album erschien bereits am 15.09., fast genau solange arbeite ich mich an "Apollo" ab. Auch jetzt, nach unzähligen Durchläufen und auch Anläufen diese Rezension zu schreiben, bleibt mein Eindruck unvollständig. Ist "Apollo" der nächste Schritt, dem die Retro Goth Rock Szene folgen wird, ein Leuchtturm? Oder verpufft die Sogwirkung dieses Ausnahmekünstlers mit dieser Hommage an den Dark Wave?

Ich bleibe wie immer ehrlich und lasse meinem "unfertigen" Eindruck diese offene Rezension folgen.

6 Points. Bis hierhin. Erschienen über Prophecy Productions.



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