Section: Reviews 37842Autor: Diggi
Datum: 21.10.2017
Bereich: Reviews

Der Blick in den Abgrund.....

Endinghent

ALTARAGE

HORNELLA! 

Die Label Iron Bonehead und Seasons Of Mist stehen bekanntlich für eines ganz sicher: Non-Konformismus! Also war es logisch, das die spanischen Krass-Black/Deather ALTARAGE von eben Iron B zu Seasons O.M. mit ihrem Zweitwerk wechseln. 

Direkt nach dem Opener ' der eigentlich gar keiner ist, viel mehr eine alles niederwalzende Gefühlsüpanierraupe, wird klar, das das hier harte Arbeit wird. Das Magma in 'Incessant Magma' ist definitiv kein Kindergeburtstag und schwer zu schlucken. Alter Verwalter, zum Glück entlässt uns 'Spearheaderon' in Uralt Morbid Angel, Incantation und Co. ADHS Taktung, der im Hintergrund göbelnde "Gesang" wirkt passend zur im Wahn agierenden Instrumentalfraktion dezent verhuscht.

Erinnert an eine im rituellen Drogenwahn gezeugte Kreatur deren Eltern Grave Miasma un Beyond sein könnten. Starker Stoff. ALTARAGE stoppen den hetzenden Irrsinn immer wieder mit schleppenden Prozessionen ab, am besten gelingt die vertonte Faust in die Fresse aber bei 'Cataclysmic Traida'. Was für ein Hassklumpen! 'Fold Eksis' lässt dann alle in den unendlichen Abgrund schauen.....was für ein fieser Beginn....Noch fieser wird es bei dem nervenzerrenden Disharmonie Crescendo 'Rift'! Über eine Minute  Höllenqualen, ehe man dann wieder dem perviertierten Death Metal der Spanier lauschen kann, ohne den Notarzt rufen zu müssen. Neben dem Hochlicht 'Cataclysmic Triada' stellt 'Weighteer' den nächsten Klimax pechschwarzer Metal Of Death Kunst dar. Bedrohlich!

"Endinghent" wird nicht unfallfrei von Amon Amarth Hörern konsumiert werden können und das ist gut so. Die Spanier präsentieren den nächsten Höllenkreis, kaum auszudenken, wohin Sie uns mit dem dritten Album führen werden. Kranker Scheiss für harte Typen! Also ran an die Scheibe!

7 Points. Erschienen über Seasons Of Mist. 



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