Section: Reviews 38465Autor: Diggi
Datum: 16.12.2017
Bereich: Reviews

Für Meisterwerke ist es nie zu spät...

Urn

NE OBLIVISCARIS

HORNELLA!

Wenn der Waschzettel zum dritten Album der Extreme Prog Macht aus Australien tatsächlich recht haben sollte, das "Urn" ein "Karriere-beeinflussendes" Werk sein sollte, dann wird diese Band sehr bald Top Of The Notch sein.

"Urn" ist nicht nur eines der Hochlichter des Genre für 2017, dieses Album wird zukünftig die Demarkationslinie zwischen Kunst und eindimensionalem Skalen und Takt zählen sein. Gutturaler Gesang, daneben wie selbstverständlich empathischer, warmer Klargesang, der fast so anrührt wie damals die ersten beiden Alben der Goth-Progger Saviour Machine, dazu dann noch weibliche Unterstützung und natürlich klingt da nichts nach Rotkäppchen und der böse Wolf! Das die Asutralier bereits in der Vergangenheit mit Cello und Violine gearbeitet haben ist bekannt, aber noch nie haben die Musiker es so perfekt verstanden, eine Entität aus diesen alt-klassischen Instrumenten und dem Extreme Prog zu kreieren.  

Einzelne Songs hervorheben? Wenn der Titelsong in zwei Teilen dargeboten wird? Wenn der Opener in zwei extrem unterschiedlich auf den Hörer wirkenden Parts präsentiert wird? Wenn ein 11 Minüter wie 'Eyrie' im Wortsinn atemberaubend ist und den Hörer konsterniert zurücklässt? 

Das geht nicht, denn "Urn" ist wie die Werke von Tool ein Organismus, eben ein Meisterwerk für das man lange braucht, um es in Gänze erfassen und fassen zu können. 

Dieses Album ist bereits jetzt ein Klassiker, nach Virvum der nächste Prog Hammer den Season Of Mist hier veröffentlichen (seit dem 26.10.2017 käuflich zu erwerben!)

10 Points. 



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