Section: Reviews 38640Autor: Bolle75
Datum: 08.01.2018
Bereich: Reviews

Album Nummer vier....

Infernal Overdrive

WHITE WIZZARD

Salute!

 

Die True American Metaller von WHITE WIZZARD aus dem Sunshine-State California stellen am 12.01.2018 mit „Infernal Overdrive“ ihr mittlerweile viertes Album in den Formaten CompactDisc und Gatefold-Doppel-LP in die Plattenläden des Planeten. Gut viereinhalb Jahre nach dem Vorgänger „The Devil’s Cut“, übrigens dem einzigen WHITE WIZZARD Album welches nicht vom wieder zurückgekehrten Sänger Wyatt „Screaming Demon“ Anderson eingesungen wurde, dürfen sich Fans der ersten Stunde auf eben jenen zurück am Mikrofon des Quartetts freuen. Außerdem wieder im Line-Up der Amerikaner ist Gitarrist James J. LaRue, der ebenfalls bereits zur Gründungsbesetzung gehörte. Produziert wurde wieder von Ralph Patlan (Megadeth, UFO, Flotsam and Jetsam) der einen wirklich guten Job gemacht hat. Ebenso wie ein Fan aus England, der sowohl für das lässige, trashige Cover-Art-Work (inklusive Band-Leader Jon Leons Pontiac GTO) als auch für die Illustrationen zu jedem einzelnen Song verantwortlich zeichnet (man verzeihe mir das Wortspiel..).

Kommen wir zur Scheibe. Eröffnet wird der Reigen vom Titeltrack ‚Infernal Overdrive’, der uns zeigt wie JUDAS PRIEST heuer klingen könnten. Ob dies wieder so der Fall sein wird, werden wir alle in nicht allzu langer Zeit sehen (VÖ-Datum des neuen JUDAS PRIEST Albums „Firepower“ ist der 09.03.2018) und vor allem hören können. Weiter geht’s mit dem bereits vorab via YouTube veröffentlichten ‚Storm The Shores’ und dem mit der griechischen Bouzouki eröffneten ‚Pretty May’, die klar in Richtung NWo*HM gehen und, wie viele der weiteren Songs auch, mit feinen Twin-Leads daherkommen. Überhaupt passt die Gitarrenarbeit auf „Infernal Overdrive“. Hier gibt es definitiv nichts zu bemängeln. Dann schon eher bei den zum Teil ultra-patriotischen und pressekritischen Texten. Aber die lassen wir für die Bewertung mal geflissentlich außen vor, hier haben sich in der Vergangenheit auch schon ganz andere Bands nicht mit Ruhm bekleckert. Zurück zur Musik, und die ist beim melodischen ‚Chasing Dragons’ (hier passt auch der Text) und beim epischen, kraftvollen und stark maidenlastigen ‚Voyage Of The Wolf Raiders’ über jeden Zweifel erhaben. Dies setzt sich auch beim ebenfalls episch langen ‚Critical Mass’ und den drei restlichen Songs ‚Cocoon’, ‚Metamorphosis’ und ‚The Illusion’s Tears’ u. a. durch die wirklich starken Vocals von Wyatt Anderson und technisch hervorragend vorgetragene Gitarren-Soli fort.

WHITE WIZZARD setzen mit „Infernal Overdrive“ eine erste starke Duftmarke für das Genre im Jahr 2018 und brauchen sich mit diesem Album vor niemandem zu verstecken.

 

8.5/10, erscheint am 12.01.2018 via  M-Theory Audio

 

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twitter -> https://twitter.com/WHITEWIZZARD

 

Anspieltipps: ‚Storm The Shores’, ‚Voyage Of The Wolf Raiders’

 

 

WHITE WIZZARD testen?!

-> youtube Video: ‚Storm The Shores’:  https://www.youtube.com/watch?v=uFdwfwQ-ijQ

 

Tracklist:

 

1. Infernal Overdrive

2. Storm The Shores

3. Pretty May

4. Chasing Dragons 

5. Voyage Of The Wolf Raiders

6. Critical Mass

7. Cocoon

8. Metamorphosis 

9. The Illusion’s Tears 

 

 

WHITE WIZZARD Line Up

 

Wyatt Anderson - Vocals
Jon Leon – Guitar, Bass
James J. LaRue - LeadGuitar
Dylan Marks - Drums


 

 



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