Section: Reviews 38866Autor: Diggi
Datum: 20.01.2018
Bereich: Reviews

Endlich ein neues Album von Masha und Co!

Khram

ARKONA

HORNELLA!

Nach der Wiederveröffentlichung und komplettten Neu-Einspielung des Debüt folgt nun mit "Khram", was soviel wie Tempel bedeutet, das intensivste, dunkelste, ja wohl auch stärkste Album der russischen Pagan Metaller! 'Rebionek Bez Imeni' ist für mich das herausragende Stück des Albums! Der packende russische Gesang von Masha! Die ihr innewohnende menlancholische Stimmfärbung, egal ob es der beschwörende Klargesang ist oder der rasende extreme Gesang: Die Frau ist hier über sich hinaaus gewachsen! Mit 11:58 Minuten eines der längsten aber auch gleichzeitig packendsten Stücke der Band.  Auch musikalisch liefern ARKONA ihr bisheriges Magnus Opus ab! Eingeleitet von einem verstörenden Stimm und Growl Gewirr als Intro, folgt das verspielte, leicht entrückt wirkende 'Shtorm'. Überraschend: ARKONA rasen nicht drauf los, um rasant zu starten,Nein der Song steht eher als Wegweiser zum neuen Album und stellt alle vorkommenden Stimmungen auf "Khram" dem Hörer vor. Sehr stark!

Überhaupt: Auf "Khram" gibt es keinen Schnellschuss, die verschiedenen Instrumente sind perfekt in die zum größten Teil überlangen Songs integriert, genau so verhält es ich mit dem immer noch pechschwarzen Pagan Metal von ARKONA, die aber mittlerweile immer öfter auch dramatisch epische Momente vertonen, allerdings auf ihre Art. Freizeitpark Wikinger oder Facebook Heiden werden sich hier nicht wiederfinden. Eher Leute, die auch Draugnim goutieren. Die mehrstimmigen Gesänge bei 'Volchitsa' sind atemberaubend, was folgt, ist adulter Pagan Metal für echte Liebhaber. Kein Geschunkel, kein Met in Maracuja Geschmack mit Sammelsticker!

Danke für dieses packende Album.

8 Points. Am 19.01.2018 via Napalm Records erschienen. 



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