Section: Reviews 39043Autor: Diggi
Datum: 09.02.2018
Bereich: Reviews

Noch so gerade die Kurve bekommen....

The Age Of Absurdity

PHIL CAMPBELL & THE BASTARD SONS

HORNELLA!

Warum jetzt erst ein Review zu "The Age Of Absurdity"? Schließlich ist die Scheibe schon seit dem 26.01.2018 käuflich zu erwerben. Ganz einfach: Euer Schreiberling hier benötigte mehrere Anläufe um mit dem Album starten zu können. Ich war obgleich des ziemlich faden Beginns der Scheibe - 'Ringleader' ist ein lauer Hard Rocker ohne Dampf, 'Freak Show' ein lebloser Stampfer, 'Skin And Bones' an der Grenze zur Belanglosigkeit, mehr oder weniger geschockt. 

Wie stark ist Phil ohne Motörhead? Wie stark, wie wichtig war Er bei Motörhead? Alles Fragen die einen Motörbänger vor der Veröffentlichung bewegt haben. Nun muss man sich hier klar von zu großen Parallelen zu der ikonenhaften Ex Band des Walisers verabschieden. Natürlich hört man das Riffing des alten Haudegen auch auf "The Age Of Absurdity" sofort heraus und ich frage mich wie die Riffs auf einem Motörhead Album "gewirkt" hätten.

Nun, fest steht das zumindest mich die Scheibe erst ab 'Gypsy Kiss' das mit einem Got The Time mäßigen Basslauf Intro beginnt, begeistern kann. Der coole Blues Rocker 'Dark Days' kann auch einiges, das knapp 01:50 Minuten lange, herrlich punkige 'Drop The Needle' haut dann so richtig den Staub aus der Perücke.'Step Into The Fire' wäre mit seiner "Leck mich doch" Attitüde der viel bessere Opener gewesen und das fast schon AOR mäßige Abschlussstück 'Into The Dark' ist der stärkste Track überhaupt. Auch wenn Sänger Neil Starr hier als passabler Front Rocker den ein oder anderen eher mittelmäßigen Song aufwertet..... Irgendwie hatte man hier mehr erwartet, wenn der Vater mit gleich drei Söhnen los zieht....

6 Points. Erschienen über Nuclear Blast. 



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