Section: Reviews 39302Autor: Sista S.
Datum: 27.02.2018
Bereich: Reviews

Internationaler Rock im Zoo

Agony of doubt

SHEZOO

Shezoo wurden im Jahre 2006 von 6 Frauen in der Schweiz gegründet.Wir haben es hier ,nach meinen Informationen,mit ihrem dritten Album zu tun.Da sich das Besetzungskarussell doch stark gedreht hat,möchte ich nicht von einem 'Make it or Break it Album' sprechen.Die Frauenpower vertritt heutzutage nur noch die niederländische Sängerin Natacha(She).Unterstützt wird sie von drei Männern(Zoo).Gitarrist Micha kommt aus Deutschland,Bassist Ralf und Drummer Jerry stammen aus der Schweiz.Man ist also International geworden.Die Musik ist schwer einzuordnen.Nach eigenen Angaben sind sie von so unterschiedlichen Bands wie Iron Maiden,Led Zeppelin,Queensryche,Dio,Kingdom Come,Accept und weiteren Künstlern aus der 80er Metal Ära,beeinflusst worden.Ich würde sagen,von AOR über knackigen Hard Rock bis hin zu melodischen Heavy/Power Metal ist alles vertreten.Frontfrau Natacha hat eine angenehme,charismatische Stimme und beherrscht ihr Fach.Man legt insgesamt sehr viel Wert auf Melodien und Eingängigkeit.Am Besten gefallen sie mir,wenn es etwas metallischer zugeht,wie beim Opener und Titeltrack'Agony of doubt'.Der zweite Song 'To you'

erinnert mich etwas an den Doro Hit 'You're my family',da sich Shezoo in dem Fall,ähnlich wie Doro,bei ihren Fans,Freunden und Familien bedanken.Weiter geht es mit einem Hard Rock Stampfer,'No way back'.Mein Lieblingstrack schimpft sich 'Losing control',den ich dem Power Metal Genre zuordnen würde.Dieser Song geht wirklich gut ab,mal stapfend,mal wird das Gaspedal durchgetreten und ein tolles Gitarrensolo gibt es auch zu hören.'Mirror' ist eine atmosphärische Ballade,bei der mich Natacha in den Strophen mit einer echt coolen rauchigen Stimme überrascht.Diese könnte sie für meinen Geschmack ruhig öfter einsetzen.Wir sind in der Mitte des Albums angekommen und ihr merkt,für Abwechslung wird gesorgt.Das ändert sich auch auf den nächsten 5 Stücken nicht.'His Heart is Metal' und 'Cradle the dead' sind wieder etwas härter und 'Living dead strangers','Crimson Rain' und der Abschlußsong 'The Key' pendeln sich irgendwo zwischen AOR und Hard Rock ein.Auch wenn man nichts wirklich Neues oder Innovatives zu hören bekommt,klingt man niemals altbacken oder gar langweilig.Ganz im Gegenteil,es handelt sich hier um ein frisches,kurzweiliges Werk,lässt mitwippen und macht Spaß.Und neugierig darauf,was da in Zukunft noch kommt...

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