Section: Reviews 40453Autor: Diggi
Datum: 29.05.2018
Bereich: Reviews

Strammes Brett nach 10 Jahren Funkstille!

Fatalis - The Unbroken Circle

COMMANDER

HORNELLA!

Satte 10 Jahre nach dem zweiten Album folgt nun mit „Fatalis (The Unbroken Circle)“  endlich das Drittwerk einer der knackigsten Untergrund Death Metal Bands aus Germoney.  Beeindruckens ist mal wieder, welch hohes Niveau die Jungs hier an den Tag legen, wie unbarmherzig plättend schleppende Riffwalzen wie ‚ And Death Swings The Scythe‘ hier das Feld bestellen. Die Gitarren braten mächtig, überhaupt schmettert die Scheibe herrrlich differenziert und trotzdem mit ehrlicher Patina aus den Boxen, ein Dank gebührt hier Patrick W.Engel. Höhepunkt: ‚Insidious Greed‘  6:16 Minuten vertonte Death Metal Feinkost. Alleine für die einleitendende Gitarrenmelodie würden diverse Majorlabel Bands ihren Endorsement Deal mit H&M wegschenken! COMMANDER agieren immer wieder in bedrohlichem Midtempo, können aber auch ordentlich ballern. ‘Locust Infestation‘ ist ordentlicht Kick Drum Sex, flankiert von flirrenden Leads, danach kippt die Sache in einen humorlosen Lumberjack Klopper. Geilo! ‚Superbia‘ verwebt Thrash Metal Einflüsse und schiebt ebenfalls den Pulk im Pit mit Macht durch den Schuppen.  Bei COMMANDER muss man jeerzeit die kleinen Details im Auge und im Ihr behalten. ‚Invidia‘ erscheint im Erstkontakt eher als Bindeglied, entpuppt sich aber als intelligent verspielter, nur auf den ersten Hör straighter Death-Thrasher.

„Fatalis (The Unbroken Circle) macht von Vorne bis Hinten Laune, weil die Herren hier völlig unverkrampft mal straighten, mal dezenten Ami Style, mal angethrashten Death Metal bringen. In dieser bestechenden Form sollten noch Trauer tragende Dew-Scented  Fans das Album ordern und schon ist die Welt wieder ein kleines bisschen besser!

8 Points. Erschienen über Black Sunset Records.



.


^^^ BACK TO TOP ^^^
© 1998-2012 by www.Heavy-Metal.de