Section: Reviews 40523Autor: silentbob
Datum: 11.06.2018
Bereich: Reviews

Vielschichtigkeit ist trumpf, Vielseitigkeit auch !

Queen of time

Amorphis

Satte 24 Jahre seit der Veröffentlichung von „Tales of a thousand lakes“ setzen Amorphis ihre Geschichten  mit „Queen of time“, dem 13.(!) Studioalbum fort, wobei der gegönnte Chart-Einstieg der Finnen bei einer Rezension natürlich außen vor bleibt, dennoch metallischen Wind durch die DJ- und Retortenmusik geschwängerten Charts geballert, Horns up und Danke dafür!

Es sei gesagt die gesamte Scheibe braucht mehrere Durchläufe (am Besten zu Hause in Ruhe geniessen), was allerdings bereits nach dem ersten Durchlauf klar ist, Amorphis bleiben ihrer Linie treu wie der Opener und die erste Single „The bee“ gleich zeigt. Sie sind auch anno 2018 ein Garant für eingängige Gitarrenmelodien und spannendes Songwriting. Sänger Tomi Joutsen singt ebenfalls wieder in mehreren Nuancen, klar oder auch mit Death-metallischem Geshoute, er kann einfach überzeugen,

im Gesamten hat „Queen of time“ einen sehr folkloristischen Touch, da wird auch mit  Kehlkopfgesang, Saxophon oder Dudelsack gearbeitet, aber was soll´s ?!?

Dem ein oder anderen Hardliner wird „Queen of time“ eventuell ein wenig zu „soft“ sein, allerdings ist die gelungene Mischung und die Athmosphäre das, was „Queen of time“ auch aus der Masse gesehen herausstechen lässt.

Bärenstarkes Album, fesselnd, eingängig und doch teils vertrackt mit einem ordentlichen Schuss Härte. Starke 8 Punkte mit Tendenz nach oben!

Anspieltips: „The bee“, „The golden elk“ oder auch „Pyres on the coast“

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