Section: Reviews 40539Autor: Fetzer
Datum: 12.06.2018
Bereich: Reviews

Starkes Lebenszeichen

Stay Steel

CRYING STEEL

Sie existieren seit 1982 und veröffentlichten 1987,nach einigen Demos,ihre erste LP 'On the prowl'. Danach passierte aber nicht mehr so viel,außer dass sie immer mal wieder getourt sind. Das lag mit Sicherheit auch daran,dass das Besetzungskarussel immer wieder kräftig durchgerüttelt worden ist. So musste man bis zum Jahre 2007 auf das nächste Werk 'The steel is back' warten.  Und es mussten wieder einige Jahre vergehen,bis das vorerst letzte Album 'Time stands steel'(2014)erschien.

Nach,,nur" weiteren 4 Jahren bekommen wir nun das neue Langeisen 'Stay steel' vor den Latz geknallt. Albumtitel und Bandname sollten True Metal der Marke Manowar vermuten lassen. Auch Songtitel wie 'Warriors','Road to glory' und 'Hammerfall' verstärken den Verdacht. Letzteres ist kein Cover der gleichnamigen Band,sondern der knackige Eröffnungssong. Dieser erinnert aber mitnichten an Manowar oder Hammerfall,sondern geht eher in Richtung U.S.Metal. Insgesamt bewegt sich das Album in der Schnittmenge U.S.Metal und britischen Heavy Metal,der ab und an mit einem Hardrock Groove angereichert wird. Dementsprechend wird auch das Tempo variiert.Stampfer,Hymnen,Midtempo,Uptempo,es wird alles geboten.

Der große Pluspunkt dieser Scheibe ist für mich der neue Mann am Mikro. Der ehemalige TNT Sänger Tony Mills bringt wirklich eine fantastische Leistung. Er erinnert an so Größen wie Geoff Tate(Queensryche) oder Bobby Lucas(Attacker,Overlorde,Seven Witches) und erreicht auch locker deren Höhen. Stücke wie 'Killer inside',das flotte'Speed of light' oder die tolle Hymne 'Born in the fire' würden sicherlich auch gut auf einem Album der 'neuen' Queensryche' passen,mit Todd La Torre am Mikro. Weitere Referenzbands sind sicherlich auch Judas Priest,Saxon,TNT oder auch Iron Maiden. Weitere Höhepunkte und Anspieltipps sind 'Crank it up','Raise your hell' und der Abschlusstrack 'Road to glory'.Man geizt auch nicht mit Mitsingparts,knackigen Riffs und songdienlichen Soli. Schwache Songs kann ich nicht finden.

Eine wirklich kurzweilige Angelegenheit,die ich jedem Fan des traditonellen Metal locker ans Herz legen kann. Ein starkes Lebenszeichen von Crying Steel,welches ab dem 15.6.2018 erhältlich ist.



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