Section: Reviews 40686Autor: Diggi
Datum: 02.07.2018
Bereich: Reviews

Des Kaisers neue Kleider.....

Dying To Exist

HATCHET

HORNELLA!

Upps, da war ich schon überrascht, wie "verändert" die Old School Thrasher von HATCHET dann doch auf ihrem neuen Langspieler "Dying To Exist" agieren... Nachdem Metal Blade sich die damals blutjunge Band angelte, präsentierte sich die Band knietief im späten 80er/Frühneunziger Midtempo Thrash Metal verwurzelt und das fast über die gesamte Albumdistanz. Dazu gab es ein Ed Repka-like Artwork, das sicherlich prima zu der zu dieser Zeit aktuellen Jungspund Thrash Welle passte. (Bonded By Blood, Fueled By Fire, Merciless Death...etc...) Sänger und Gitarrist Julz Ramos bezeichnet nun Album Nummer Vier als das bis dato schnellste und zackigste. 

Das kann und muss man auch so unterschreiben! 'Genocide' und 'Desire For Oppression' leiten hier eine verspielte Thrash Metal Scheibe ein, die fast immer am Limit agiert. Sehr stark, auch der leicht kreischige Gesang. Das dickste Pfund sind aber die Gitarristen, die hier wirklich für Funkenflug am Saitenbrett sorgen. So macht Thrash Metal Spass! 

'Illusions Of Hope' hält pfeilschnelle Kickdrum Attacken parat, die Gitarren bedienen sich mal am Lead Archiv der Band und wenn HATCHET dann mal kurz einen Gang zurück schalten, dann glänzt auch der Bassist. Gangshouts finden auch mal statt, ansonsten ist aber pure Rasanz und Spielwitz Trumpf! 

"Dying To Exist" präsentiert eine Thrash Metal Band mit der nötigen Ausdauer, die jetzt von Euch belohnt werden sollte, denn hier bleibt kein Thrasher ruhig bei sitzen! Wuchtig produziert, trotzdem mit einem natürlichen Duktus versehen, so muss das anno 2018. Eine Tour mit Warbringer wäre sicherlich perfekt für die Herren. ich jedenfalls gönne ihnen von Herzen, ihren Bekanntheitsgrad auch in der alten Welt rasch zu vergrößern!

8 Points. Erschienen über Combat Records/EMP Music Group/SPV



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