Section: Reviews 41447Autor: Diggi
Datum: 29.09.2018
Bereich: Reviews

Künstlerkollektiv mit drittem Album....

Shiva Appreciation Society

ART AGAINST AGONY

HORNELLA!

Diese Überraschungen sind es, die das Dasein als unentgeltlich tippenden Redakteur dann doch wieder erstrebenswert macht. ART AGAINST AGONY sind Performance Art, Fotografie und Videokünstler, aber eben auch Maskenträger und Musiker. Keine Angst, diese zu Fünft im Kern agierenden Herren und eine Dame sind anders. Zum Glück!

Wer auf Instrumental Alben steht, der wird "Shiva Appreciation Society" ab jetzt als treuen Begleiter für den Rest des Jahres bei sich haben. Wunderbar trippiges Free Jazz meets Fusion Rock Zeugs wie bei 'Write A Sentence: The' oder 'Emissary' laden ein um sich in diesen Kompositionen zu verlieren. Soundlabyrinthe, konstruiert von Besessenen, die es gut mit uns meinen. 'Nothing To Declare' nimmt den Zeitgeist von z.B. Canvas Solaris auf, dreht ihn durch den Wolf und präsentiert das, was nach Polyrhthmik und Djent da kommen mag.

'Handi' und 'Katz' sind Instrumental-Göttergaben wie Sie z.B. das Liquid Tension Experiment erschaffen haben, nur das ART AGAINST AGONY sich aus der eigenen Wohlfühlzone katapultieren und den Hörer mitnehmen. Fliessende Electronica wie bei 'Lemon Tree' sorgen für den Vernissage Charakter der Scheibe, denn das ist dieses Album, ein Panoptikum an musikalischem Wahnwitz im positiven Sinne! Das jazzige 'House Built On Sand' öffnet die Kaffe Bar, 'Queens Lullaby' stösst uns mit Moll Piano Klängen in das nächste Kapitel, welches dann aber umschmeichelnd von 'Coffee For The Queen' und 'Above The Clouds' stimmig beendet wird.

"Shiva Appreciation Society' ist mehr als ein Instrumental Album, welches zwischen Metal, Prog, Jazz und Fusion mäandert. Es ist ein Weckruf.

Stellt Euch den Wecker für den 05.10.2018, dann wird das Album via SAOL veröffentlicht.

9 Points.



.


^^^ BACK TO TOP ^^^
© 1998-2012 by www.Heavy-Metal.de