Section: Reviews 41651Autor: Diggi
Datum: 27.10.2018
Bereich: Reviews

Briten Rabauken!

Death Sentence

EXXXEKUTIONER

HORNELLA!

Eine meiner allerliebsten Spielwiesen im Metal ist ja die Black/Thrash/Speed/Assel Variante. Da bin ich sehr einfach gestrickt und brauche es krachend mit der Lederjoppe auf die Hirse. EXXXEKUTIONER sind zwar erst seit 2013 am Start,aber dieses Debüt hier ärgert schon den ein oder anderen Szenehengst, egal ob Destroyer 666, Gospel Of The Horns und oder Co KG. Zu Anfang war ich ein wenig ob der ziemlich sauberen Produktion unsicher, ob das hier wirklich auch mit allem ranzigen Ernst betrieben wird.... Nun, nach ca. 10 Durchläufen habe ich mich mehr in die liebevoll zitierenden Gitarrenleads und Riffs verguckt und bin sogar ganz froh, das die nicht in einer verwaschenen Produktion untergehen. 'Death Worship' ist schon die hohe Schule des Blackend Thrash Metal, die Jungs können es. Geil auch die nicht keifenden Vokills, die sind eher knurrig und verkatert....'Blood Vengeance' ist Patronengurt Sex in Perfektion, Exciter meets Priest Riffing, dazu eine unerhörte Huldigung in Richtung Altenessen anno 1985... Ach wie schön ist Panama!

Das Folter und Geknatter Intro bzw. Zwischenspiel 'Sacrilegious' stört ein wenig den Fluss dieses 24 minütigen Anschlags auf alle "Ein Bisschen Frieden" Metaller! Zack, 'Necromancy' kommt mit flirrenden Possessed Leads und spaltet Schädel! Der Anfang von 'Beyond The Graves' macht total wuschig und überzeugt mit einem simplen Refrain, instrumental lassen EXXXEKUTIONER hier aber auch nichts anbrennen. Das abschließende 'Black Witchery' feuert unter 2 Minuten alles auf Türschlitzgröße und offeriert aller feinstes Razor Riffing.

7 Points. Erschienen über Ulthar Records.



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