Section: Reviews 42086Autor: Diggi
Datum: 30.12.2018
Bereich: Reviews

Sie tun es wieder.....

Slaves Of The Shadow Realm

LEGION OF THE DAMNED

HORNELLA!

Fünf Jahre nach "Ravenous Plague" sind die Death-Thrasher mit gut abgehangenem, neuen Material zurück und die Pause hat der Band, den Fans und dem unverkennbaren Sound von LEGION OF THE DAMNED merklich gut getan! 

War die Band in den ersten Jahren nahezu omnipräsent mit starken Alben und knallharter Live Präsenz   (von 2006 bis 2011 5 Studio sowie ein Live Album!!! d.Verf.), so war es nur folgerichtig das Mastermind Maurice Swinkels der Band und sich als Sänger und Strippenzieher eine Ruhepause verordnete. Mit der Ruhe ist nun Schluss, denn "Slaves Of The Shadow Realm" bricht mit schädelspaltendem Riffing und High Speed Attacken ohne Gnade und Reue in Form des formidablen Dosenöffners 'The Widows Breed' über den Hörer herein. Herrlich! In dieser juvenil-angriffslustigen Form brauchen wir diese Band unbedingt wieder zurück!

Es wird noch besser, denn 'Nocturnal Commando' zeigt den durablen Charakter des Songmaterials auf diesem siebten Album der Niederländer auf. Eine Höllensäge von Thrash Riff eröffnet auch diese Bluthochdruck Orgie! 'Charnel Confession' glänzt dann mit den hinlänglich präzise-tödlichem Power Groove Stechschritt, die andere Seite der Band, die besonders Live für mächtig Alarm in jedem Pit auf der Welt sorgt! Wem hier vor freudiger Erregung nicht die Prothese aus dem Hals springt, der hat kein Death-Thrasher Herz, der sollte sein Kutte in die Altkleidersammlung geben und zu Revolverheld gehen!

Mit dem Titelstück ist LEGION OF THE DAMNED das Kunststück gelungen, seine eigenen Trademarks dermaßen vital und frisch zu interpretieren, das man meinen könnte, eine andere Band zollt der Band in Form einer Hommage Tribut. Ein breites Grinsen auf jeder LOTD Fan Visage macht sich breit, ich werde zu Hause schon aufgrund meines debilen Gesichtsausdrckes nach den Tabletten gefragt, die ich denn wohl eingenommen haben muss! Nix da! "Slaves Of The Shadow Realm" ist die Droge, die noch lange für Begeisterung sorgen wird!

Die Scheibe wird nach hinten raus immer stärker, kongenial spaltet 'Priest Hunt' die Schädel, diese Wucht lässt das letzte Cannibal Corpse Album fast schon larmoyant wirken! 'Azazels Crown' ballert vorsichtshalber nochmal alles auf Türschlitzformat....Wie jetzt? Immer noch nicht genug? OK, 'Dark Coronation' fegt eure Fetzen dann in den Abfluss, was für eine Scheibe!

 Respekt! 9 Points. Erscheint am 04.01.2019 via Napalm Records. 



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