Section: Reviews 42799Autor: Diggi
Datum: 21.04.2019
Bereich: Reviews

Dieses Album degradiert die Konkurrenz zum kollektiven Vizekusen!

The Insidious Star

ISTAPP

HORNELLA!

Was haben die Südschweden hier für ein Brett abgeliefert! Agieren die Melo Blacker in der Mitte des Albums eher im klirrenden Blastbeat, hier seien 'Snowball Earth', 'Muspelheim' und 'The Alliance of Cold' beispielhaft genannt, inklusive wirklicher Weltklasser Arrangements, so zeigen ISTAPP zu Beginn eine nahezu erhabene -zwar auch rasende - tief berührende Seite. Der heroische Klargesang bei 'Eternal Winter' jagt die Gänsehaut im Sekundentakt über die Pelle.... "...Winter is coming....." Es wird noch besser, denn was Sänger Tizheruk und Gesellen bei 'Dit Solen Aldrig Nar' oder 'Natten Da Gud Blundade' im hymnischen Sprechgesang hier verewigt haben, das geht sofort ins Blut und ins Herz. Ich kann mich an den ersten 3 Stücken dieses Ausnahemalbums nicht satt hören! 

Wenn an siebter Stelle dann das Titelstück den thematischen Faden des Albums weiter spinnt, dann gönnen sich ISTAPP auch mal ein "Inne halten" das Stück mäandert zwischen Kriechgang, ziemlich fiesem Gekeife, Tempoverschärfungen und einem vom Duktus her sakralen Refrain. Egal was die Kapelle hier auf "The Insidious Star" angeht, sie bringen es zur Meisterschaft! Selbst ein Mix aus Power und Pagan Metal funktioniert, wie bei 'Vita Doeden'.

'Orrekulle' beschließt episch rasend ein Album, das dieses Jahr unbedingt bei der Zielgruppe und darüber hinaus für Freudenfeuer und Furore sorgen muss!

Alles andere als die Höchstpunktzahl bei diesem Kleinod des schwarzen, melodischen, ergreifenden Metal wäre blanker Hohn! 

10 Points. Erscheint am 26.04.2019 via Trollzorn   

 



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