Mann am Mikro? Oder Frau? Nee, beide!! Way Of The Cross SAVAGE CROW Man muss auffallen, um Akzente zu setzen. Diesen Eindruck habe ich manchmal schon. Keine Ahnung, wie SAVAGE CROWs Debut "Way Of The Cross" an mir vorbeigerauscht wäre, wäre alles wie bei jeder anderen Power Metal-Band.
Doch SAVAGE CROW wagen etwas, was ich in dem Genre bislang noch nicht gehört habe. Nämlich die Verteilung der Songs auf zwei Vokalisten, und dazu noch auf einen männlichen (Pini) und einen weiblichen (Betti) Gesangeskünstler.
Die sechs Franken verstehen sich zwar auch aufs Songwriting und die Kompositionen gehen gut ins Ohr, aber an diese gesangliche Ausergewöhnlichkeit erinnert man sich später vielleicht etwas mehr als an Song X oder Stück Y.
Dabei verstehen die Mikro-Artisten ihren Job durchaus, ebenso wie die Instrumentalisten.
Genretypisch erfinden SAVAGE CROW das Rad sicherlich nicht neu, aber sie sind mir aufgefallen (und keineswegs negativ) und das ist immerhin schonmal etwas.
Für das Gesamtwerk vergebe ich 7 von 10 Punkten und Anhänger des Power Metal sollten ruhig mal ein Ohr riskieren.
Trackliste:
1. Loaded Attack
2. No Return
3. Without You
4. Strike And Run
5. Looking For Danger
6. Excalibur
7. Love Will Never Burn
8. Angels Of Battlefield
9. Way Of The Cross
10. Dream
11. Phantom Of Time
12. Without You (Specialmix)
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