Section: Reviews 12280Autor: Sista S.
Datum: 23.07.2008
Bereich: Reviews

Fies dunkles auf´s Tablett

THE WHORE AND THE BRIDE

SYNNOVE

  
Â… und wieder auf der Pirsch nach harter, beinahe unverdaulicher Kost.

Unzählig bekannte Bands kommen von Downunder und bewiesen der Metalwelt, dass es in den verschiedensten Genrestilen stets in der Oberliga aufmischt. So könnte es auch hier passieren. Und das stellen SYNNOVE mit dem Debüt THE WHORE AND THE BRIDE glasklar unter Beweis.

Der Titel gibt etwas vom Thema preis; und zwar das Spiel zwischen Harmonie und totalem Chaos. Gespielt wird eine Symbiose aus Black Metal, Death und tiefen Doomwalzen. Da die verschiedenen Stile hier aufeinander prallen ergibt es das Spielchen zwischen derber Härte und beinahe romantisch verträumten. Zwischen Epik und menschlichen Abgründen finden wir hier eine breite Spanne. Nach mehreren Hördurchgängen stellt man fest, was sich alles hinter dem Werk versteckt. Vielfältigkeit und songschreiberisches Können. Die Band liebt Experimente und Abdriften in verschiedene Richtungen.

Und hey, es gibt keine Gefangenen. Die Mannschaft walzt alles platt, was sich da in den Weg stellt.

Summa Summarum haben wir hier eine Kapelle, die sich vom Durchschnitt deutlich abhebt. Man muĂź lernen diese Musik zu begreifen. Dann liebt man sie.

Klare Sache:

7,5 von 10 Hubräumen


Tracks:

01. Funeral For Innocence
02. Rhythms Of The Apocalypse
03. The Whore And The Bride
04. Non Servium
05. Sangreal
06. The Cry Of Creation
07. The Last Lament
08. Lindisfarne

Spielzeit:

50 Minuten

Website:

www.soundmass.com     

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