Section: Reviews 14053Autor: Sista S.
Datum: 09.03.2009
Bereich: Reviews

Da wird ick Ja - Panisch

Split

EISENVATER & JAPANISCHE KAMPFHĂ–RSPIELE

Die Irren grasen wieder

Meine Sympathie für beide Bands dürfte bekannt sein. Nicht alltägliches Soundgewirr dröhnt durch die Speaker; von Schublädchen weit Abstand genommen; vor allem geltend bei den JAPANISCHEN KAMPFHÖRSPIELEN.

Die Typen sind irre. Undefinierbar die Bandeigenarten, undefinierbar der Sound. Hier findet sich alles was der Brutalo- und Gemetzelmetaller liebt.

EISENVATER dringen mit Song 1 „Vater kommt“ in Dein Gehirn ein. Sie sind starr, sie sind mächtig, sie sind industriell, sie hämmern ihre Botschaft in Dein Netzwerk und Dein letztes bisschen Kontrolle verliert sich nach wenigen Sekunden.

Ab Song 2 traktieren die JAPANISCHEN KAMPFHÖRSPIELE Deine Ohrfelle. „Töte Den Roboter“ beginnt für die üblichen Metzeleien dieser Kapelle recht zahm. „Angstfrass“ und „Der Pitch“ erweitern bis zum Finale. Wir hören ein Gemisch aus Death, Grind, Doom und Thrash. Irgendwie darf man sich nie gewiß sein, was der Kapelle als nächstes einfällt.

Leider sind es nur 12 Minuten Spielzeit, was ich definitiv zu wenig finde. Warum hat man nicht gleich ein ganzes Album zusammen gemacht? Das würde mir viel besser gefallen. Aber dass EISENVATER und JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE so verdammt gut zueinander passen, hätte ich gar nicht gedacht.

Insgesamt, wegen der Eigenwilligkeit allein, bekommt der vierer eine feine 7.5 von mir. Ob ich das mal live erleben werde? Ich bleibe am Ball und lasse es Euch Leser wissen.

Bis die Tage!!!

Weitere Infos auf

http://www.japanischekampfhoerspiele.de

http://www.eisenvater.com




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