Interview mit

Moskito

Zu bereits späterer Stund sitze ich noch im Flying Dolphin Büro . Chris, Tomy, und Michael saßen fleißig, wie man es auch erwartet, vor ihren Computern und sind kaum ihrer Arbeitswut zu entreißen. Nun, meine heutigen Gesprächspartner waren Bob A. (Gesang) und Norbert (nicht Nobby Blüm), der Vierstringzupfer. Guter Dinge saßen wir am runden Tisch und begannen mit der unglaublichen Story.

BC: Also, ihr seid MOSKITO.

N.: Da gehören noch zwei dazu. Der Kristoph (Gitarre) und Kessy K. (Drums). Seid vier Jahren sind wir zusammen. Damals hatten wir noch einen anderen Namen - „STAMMHEIM“. Unter diesem Namen hatten wir auch schon eine Platte aufgenommen. Seit diesem Frühjahr sind wir beieiner neuen Company und hatten dann den Namen geändert. Vorher hatten wir alle in diversen anderen Bands gespielt.

BC: War die Musik von Stammheim anderen Ursprungs?

N.: Nee. Es war schon das gleiche; auch deutsch gesungen.

BC: Von wo seid ihr, und wie seid ihr auf den Bandnamen gekommen.

B.: Aus Aachen. Für den Bandnamen haben wir unheimlich lange überlegt. Dann hatten wir diesen Titel „Moskito“... Unser Schlagzeuger kam dann auf die glorreiche „Moskito“-Idee.

BC: Was für Musik macht ihr?

B.: Ein Kollege bezeichnete das als Hard-Pop. Ich denke, daß kann man so übernehmen. Es ist kein typischer Heavy-Rock, Prog-Rock oder was auch immer. Ich behaupte mal einfach, daß wir schon was eigenes machen.

N.: Die einzelnen Stücke auf der Scheibe gehen nich unbedingt alle in eine Richtung.

BC: Kommt ihr denn alle aus der gleichen Musikrichtung?

N.: Auf keinen Fall.

B.: Ich z.B. höre mittlerweile alles. Von Blümchen bis Metallica. Für mich gibt es da keine Grenzen. Der Kessy ist ein richtiger Heavyfreak. Wir haben alle mehrere Richtungen. Irgendwie treffen wir aber bei MOSKITO genau den Punkt.

BC: Wie geht das Songwriting vor sich?

B.: Irgend jemand hat immer eine Idee.

N.: Genau. Wir gehen also nicht in den Proberaum und sagen: Wir schreiben jetzt einen Song. Das funktioniert nicht. Die Grundideen sind einfach immer da, und so entwickelt sich das alles.

BC: Ihr macht nur deutsche Texte?

B.: Schon immer. Es gibt da von mir immer zwei Standardantworten. Die sind zwar schwachsinnig, aber ich erzähle sie dir mal. Erstens: Japanisch versteht keiner. Und zweitens habe ich keine Lust, auf Welttournee zu gehen. Erst war ich Schlagzeuger, Jetzt bin ich Sänger. Ich habe schon immer deutsche Texte geschrieben. Damals gab es den ganzen Crossoverkram und Rapgesang noch gar nicht, als ich mich entschied deutsch zu singen. Ich fand es immer peinlich englisch zu singen.

BC: Das Album heißt „Hörsturz“.

N.: Genau.

BC: Welche Stücke findet ihr besonders gut?

N.: Den Song „Animalisch“ finde ich gut. Eigentlich finde ich alle gut, aber es kommt darauf an, in welcher Stimmung ich bin.

BC.: Ist denn schon ein Video in Planung?

N.:Wir haben schon eins - zum Song „Moskito“. Leider spielt es noch keiner.

BC: Möchtet ihr noch was loswerden?

B.: Ich hoffe, daß unsere Platte gut verkauft wird. Das ist für Bands wie wir es sind die einzige Promotion von Nutzen ist.

Na dann. Jetzt wißt Ihr hoffentlich mehr.

Eure Sista


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